Deutsche Sprachwissenschaft

Aktuelle Projekte & Tagungsorganisation

Projekte

Dissertationsprojekt

"Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik" (Arbeitstitel, seit 2017)

Projektrelevante Publikationen:

[i.V., 2021] Der Laie als Experte. Mit wem haben wir es in der Wahrnehmungsdialektologie eigentlich zu tun? In: Niederdeutsches Wort. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Schröder)

[i.V., 2021] Das laienlinguistische Konzept der Variation. Regional - funktional - sozial. In: Elisabeth Scherr & Arne Ziegler (Hrsg.): In Stadt und Land. Perspektiven variations- und soziolinguistischer Forschung. Linguistik Online. [peer reviewed]

[i.V., 2021] Sprachkonzepte in der Öffentlichkeit - Kognitive Repräsentationen von System und Gebrauch der deutschen Sprache. In: Toke Hoffmeister, Markus Hundt & Saskia Schröder (Hrsg.): LaienWissenSprache. Konzepte, Anwendungsfelder und Perspektiven der Folk Linguistics im deutschsprachigen Raum. 

[2020b] Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Zur Repräsentation dialektologischen Wissens. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. Tübingen: Narr, 157-184.

[2020a] Subjektive Grammatikalitätstheorien. Entstehung, Verbreitung und forschungspraktische Konsequenzen. In: Deutsche Sprache 3/2020, 233-248. [peer reviewed]

[2019] Laien als Experten und Experten als Laien. Zur Problematik eines etablierten Begriffspaares. In: Yvonne Hettler, Andrea Kleene, Lars Vorberger (Hrsg.): Aktuelle Sprachvariationsforschung. Zugänge und Tendenzen. Linguistik Online 99/6, 151-174. [peer reviewed]

Das Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten - Rekonstruktion, Edition, Analyse (seit 2018)

Das "Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten zur Zeit Adolf Hitlers" ist eine Sammlung von 300 Schallplatten regionaler Varietäten anlässlich des Geburtstags Hitlers im Jahr 1937. Das Lautdenkmal wurde vom Reichsbund deutscher Beamten initiiert und organisatorisch durchgeführt. Das Ziel des Editionsprojektes (Leitung: Dr. Christoph Purschke, Luxemburg) ist folgendes: "Im Rahmen des Projektes soll das Lautdenkmal erstmals komplett digitalisiert und ediert werden, inklusive der nachträglich erhobenen Aufnahmen für Österreich und das Sudetenland. Zudem soll das erhaltene Kontextmaterial (Transkriptionen, Übersetzungen, Aufnahmeprotokolle, Korrespondenz) digital gesichert und erschlossen werden. Darüber hinaus geplant ist die Rekonstruktion der Zeitungsüberlieferung zum Lautdenkmal, das - dem Interesse des Reichsbundes der Deutschen Beamten geschuldet - als Mittel der nationalsozialistischen Propaganda eingesetzt wurde." (weitere Infos hier).

Projektrelevante Publikationen:

Toke Hoffmeister & Verena Sauer (2020): "Un jetz aufn deutschen Stroum asu ze fohrn..." / "... dormit de Föihrer mit uns tofräden is". Charakteristika des Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten am Beispiel zweier Aufnahmen aus Bayern und Schleswig-Holstein. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia, Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. (Studien zur deutschen Sprache 84). Tübingen: Narr.

Toke Hoffmeister & Verena Sauer (2018): "Und ein Leem, ihr Leut!" - Sprachliche Vielfalt im Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten.", Posterpräsentation im Rahmen des Forschungstages "Vielfalt" des Collegium Philosophicum der CAU Kiel, 5.07.2018, Kiel, PDF

Tagungsorganisation

LaienWissenSprache5.09. - 7.09.2019 an der CAU Kiel

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Tagung.

Ein Tagungsbericht ist erschienen: Henrik Schmidtke (2019): Internationale Fachtagung „LaienWissenSprache“ Kiel, 05.–07. September 2019. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 86/3, 331-338.