Deutsche Sprachwissenschaft

Dr. phil. Toke Hoffmeister

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Leibnizstr. 8, R. 428
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Telefax: +49 431 880-7302
hoffmeister@germsem.uni-kiel.de

Sprechstunde

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Lehre

Semester

Art der LV

Titel der LV

SWS

SoSe 2017 PS Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft 4
WiSe 2017/2018 PS Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft 6
SoSe 2018

PS

PS

Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache

Folk Linguistics

4

2

WiSe 2018/2019

PS

PS

Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache

Syntax[Grammatiktheorien]

2

2

SoSe 2019

PS

PS

Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache

Philosophie der Sprache in historischer und rezenter Perspektive

2

2

WiSe 2019/2020

PS

PS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Sprache im Urteil der Öffentlichkeit

4

2

SoSe 2020

PS

PS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Linguistische (Sprach)Theorien

4

2

WiSe 2020/2021

PS

PS

HS

Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Sprache als Perspektivierungsmittel - von der Philosophie zur Grammatik

4

2

2

SoSe 2021

PS

PS

PS

HS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache

Sprache, Wissen und Gesellschaft

Das schweigende Tier. Sprache - Kultur - Kognition

4

2

2

2

       
       
       
       
       

 

Forschungsprofil

Ich verstehe Linguistik als Wissenschaft des Versuchs, die anthropologische(n) Differenz(en) zu untersuchen. Dabei ist weniger von Interesse, was die anthropologische(n) Differenz(en) ist (sind) (ein Sprach- bzw. Sprechvermögen, eine spezielle Form des Denkens, die Fähigkeit zum selbstbewussten Leben oder zur Selbsterkenntnis und -reflexion etc.); alle Differenzen müssen für eine umfassende Sprachtheorie ohnehin betrachtet werden. Der Mensch sei dabei nicht das Thema, so Hans Blumenberg in seiner Beschreibung des Menschen; allerdings sei er, so Blumenberg (2014: Die Beschreibung des Menschen, S. 11), eine essenzielle "Fundstelle des Themas" (Blumenberg spricht sogar von 'alleiniger Fundstelle', dies wäre ggf. zu diskutieren). Die Prämisse, die aus dem Zitat Blumenbergs abgeleitet werden kann, ist, dass der Kern der Untersuchung von Sprache der Mensch als Sprecher bzw. Sprecherin ist; der Mensch wird weder exhaustiv noch isoliert betrachtet, sondern die Sprache, das Sprechen, Denken und Handeln ist Gegenstand der Untersuchungen. Weil der Mensch die essenzielle Fundstelle des Themas, der Sprache, ist, muss Sprache immer im Kontext des Menschen selbst als Sprecherin und Sprecher, Denken und Handeln im Spiegel der Sprache untersucht werden. Ein zentrales Erkenntnisinteresse ist somit das Verhältnis von Sprecherinnen und Sprechern zu ihrer (Um-)Welt bzw. ihren (Um-)Welten und alltäglichen Lebenswelten sowie die Frage, welche Rolle Sprache und Sprechen dabei spielt. Dabei verfolge ich einen phänomenologisch und anthropologisch geprägten Ansatz, der sich epistemologisch im Rahmen eines gemäßigten (Sozio-)Konstruktivismus sedimentiert; so zeichnet sich ein perspektivisches Bild der Sprecherinnen und Sprecher sowie ihres Umgangs mit Sprache. 

Meine Forschungsschwerpunkte betreffen damit (mehr oder weniger unmittelbar) die folgenden Disziplinen:

  • Laienlinguistik (Folk Linguistics)
  • Wahrnehmungsdialektologie (perceptual dialectology)
  • Angewandte Linguistik (insb. Soziolinguistik, linguistische Pragmatik, Ethnolinguistik, Polito- und Medienlinguistik)
  • Kognitive Linguistik (insbesondere kognitive Semantik/kognitive Soziolinguistik), gebrauchsbasierte Ansätze kognitiver Grammatiktheorien
  • Modalität des Deutschen
  • Diskurslinguistik/-semantik, Epistemologie
  • Sprachphilosophie
  • Sprache und Kultur

 

Theoretische Grundlagen beziehe ich zumeist aus folgenden Disziplinen:

  • Phänomenologie
  • Anthropologie
  • Erkenntnistheorie, Epistemologie
  • Sprachhandlungstheorien
  • Kulturphilosophie
  • Konstruktivismus 
  • Wissenssoziologie

Wissenschaftlicher Werdegang

2011-2014

    Studium Deutsch/Philosophie (Bachelor of Arts), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2014-2016     Studium Deutsch/Philosophie (Master of Education), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
   
2014-2017     studentische/wissenschaftliche Hilfskraft am DFG-Projekt 
      Der deutsche Sprachraum aus der Sicht linguistischer Laien
 

    sowie an der Professur für deutsche Sprachwissenschaft der CAU Kiel

2017-2018     Lehrbeauftragter am Germanistischen Seminar, Professur für deutsche Sprachwissenschaft
   
2017-2021     Doktorand an der Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt)
   
Seit 2018     Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professur für deutsche Sprachwissenschaft, CAU Kiel
   
2021     Promotion (Gesamtprädikat: summa cum laude) mit einer Arbeit unter dem Titel
      Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik
      1. GA: Prof. Dr. Markus Hundt, 2. GA: Prof. Dr. Jörg Kilian, 3. GA: Prof. Dr. Ekkehard Felder

 

Stipendien und Fellowships:

Grundförderung, Friedrich-Ebert-Stiftung (2012-2016)

Graduiertenförderung, Friedrich-Ebert-Stiftung (2017-2018)

 

Universitäre Selbstverwaltung/Gremienarbeit:

Zentraler Studienausschuss (ZStA): Stellvertretendes Mitglied aus der Gruppe des wissenschaftlichen Dienstes (2018-2020)

Zentraler Ausschuss für Forschung, Forschungs- und Wissenstransfer: Stellvertretendes Mitglied aus der Gruppe des wissenschaftlichen Dienstes (2018-2020)

 

Mitgliedschaften:

Forschungsnetzwerk Sprache und Wissen (sowie der Graduiertenplattform)

Collegium Philosophicum der CAU Kiel: Societates Philologica et Aesthetica & Ethologica et Sociologica

Internationale Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen

Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft

Verein für niederdeutsche Sprachforschung

Deutsche Gesellschaft für Kognitive Linguistik

Gesellschaft für deutsche Sprache

Gesellschaft für Angewandte Linguistik

 

 

Aktuelle Projekte & Tagungsorganisation

Laufende Projekte:

Erscheinungsweisen von Welt. oder: Eine Grammatik der Subjektivität. 

Studien zum Modalsystem des Deutschen im Grenzbereich von Sprachphilosophie und (kognitiver) Grammatik. (Arbeitstitel, seit 2021)

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Sprache und Öffentlichkeit (seit 2021)

Das Projekt untersucht das Verhältnis von Fachlinguistik und der Sprachbetrachtung von Laien. Ziel ist, für einen verstärkten Austausch zu werben bzw. ein größeres gegenseitiges Verständnis zu erreichen. Untersucht und dargestellt werden zentrale Konzepte und Methoden der Linguistik, die sich mit der Erforschung von Sprache in der Öffentlichkeit auseinandersetzen (Sprachideologien, -einstellungen, -konzepte, -normen, -kritik).

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Der Ort der Sprache im Leben. Eine Philosophie natürlicher Sprachbetrachtung (seit 2021)

Es stellt sich im Themenfeld Sprache und Kultur, deren Zusammenhang eines der am vielfältigsten behandelten Projekte darstellt, allerdings gewissermaßen zwangsläufig die Frage, warum es einer erneuten Auseinandersetzung bedarf, wenn doch erst jüngst Jäger et al. (2016) gezeigt haben, dass das Thema auf fast 1000 Seiten beschreibbar ist. Nun gibt es auf diese Frage, die gleichwohl auch als Einwand verstanden werden kann, zwei verschiedene Antworten. Die eine ist – so könnte man sagen – soziologischer Natur, die andere nimmt eine linguistische Perspektive ein. Zunächst zur Soziologie: Der Zusammenhang von Sprache und Kultur muss allein schon deshalb von Zeit zu Zeit einer Neubestimmung unterzogen werden, da beide Entitäten, sowohl Sprache als auch Kultur, keine statischen Gebilde, sondern dynamische Elemente sind, die selbst einem stetigen Wandel ausgesetzt sind, woraus die Notwendigkeit entsteht, auch ihr Verhältnis einer neuerlichen Reflexion zu unterziehen. Diese Studie ist in dieser Perspektive also als Gegenwartsdiagnose zu verstehen, die einerseits die sprachlich formierten Lebenswelten des Alltages untersuchen und andererseits daraus die Position der Sprachwissenschaft ableiten möchte. Die linguistische Antwort ist, dass innerhalb der Erforschung des Zusammenhanges von Sprache und Kultur ein zentraler Punkt bisher unberücksichtigt geblieben ist bzw. nicht ausreichend expliziert wurde: die Kognition. Die folgenden Überlegungen versuchen also ein Modell zu explizieren, das eine Einfaltung von Sprache, Kultur und Kognition versucht.

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Das Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten - Rekonstruktion, Edition, Analyse (seit 2018)

Das "Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten zur Zeit Adolf Hitlers" ist eine Sammlung von 300 Schallplatten regionaler Varietäten anlässlich des Geburtstags Hitlers im Jahr 1937. Das Lautdenkmal wurde vom Reichsbund deutscher Beamten initiiert und organisatorisch durchgeführt. Das Ziel des Editionsprojektes (Leitung: Dr. Christoph Purschke, Luxemburg) ist folgendes: "Im Rahmen des Projektes soll das Lautdenkmal erstmals komplett digitalisiert und ediert werden, inklusive der nachträglich erhobenen Aufnahmen für Österreich und das Sudetenland. Zudem soll das erhaltene Kontextmaterial (Transkriptionen, Übersetzungen, Aufnahmeprotokolle, Korrespondenz) digital gesichert und erschlossen werden. Darüber hinaus geplant ist die Rekonstruktion der Zeitungsüberlieferung zum Lautdenkmal, das - dem Interesse des Reichsbundes der Deutschen Beamten geschuldet - als Mittel der nationalsozialistischen Propaganda eingesetzt wurde." (weitere Infos hier).

Projektrelevante Publikationen:

Toke Hoffmeister & Verena Sauer (2020): "Un jetz aufn deutschen Stroum asu ze fohrn..." / "... dormit de Föihrer mit uns tofräden is". Charakteristika des Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten am Beispiel zweier Aufnahmen aus Bayern und Schleswig-Holstein. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia, Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. (Studien zur deutschen Sprache 84). Tübingen: Narr.

Toke Hoffmeister & Verena Sauer (2018): "Und ein Leem, ihr Leut!" - Sprachliche Vielfalt im Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten., Posterpräsentation im Rahmen des Forschungstages "Vielfalt" des Collegium Philosophicum der CAU Kiel, 5.07.2018, Kiel, PDF

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Abgeschlossene Projekte:

"Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik" (2017-2021)

Die Dissertation erscheint 2021/2022 in der Reihe Sprache und Wissen im de Gruyter-Verlag.

Projektrelevante Publikationen:

[i.V., 2021] Das laienlinguistische Konzept der Variation. Regional - funktional - sozial. In: Elisabeth Scherr & Arne Ziegler (Hrsg.): In Stadt und Land. Perspektiven variations- und soziolinguistischer Forschung. Linguistik Online. [peer reviewed]

[i.V., 2021] Sprachkonzepte in der Öffentlichkeit - Kognitive Repräsentationen von System und Gebrauch der deutschen Sprache. In: Toke Hoffmeister, Markus Hundt & Saskia Naths (Hrsg.): LaienWissenSprache. Konzepte, Anwendungsfelder und Perspektiven der Folk Linguistics im deutschsprachigen Raum. Berlin, Boston: De Gruyter.

[2020c] Der Laie als Experte. Mit wem haben wir es in der Wahrnehmungsdialektologie eigentlich zu tun? In: Niederdeutsches Wort 60. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths)

[2020b] Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Zur Repräsentation dialektologischen Wissens. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. Tübingen: Narr, 157-184.

[2020a] Subjektive Grammatikalitätstheorien. Entstehung, Verbreitung und forschungspraktische Konsequenzen. In: Deutsche Sprache 3/2020, 233-248. [peer reviewed]

[2019] Laien als Experten und Experten als Laien. Zur Problematik eines etablierten Begriffspaares. In: Yvonne Hettler, Andrea Kleene, Lars Vorberger (Hrsg.): Aktuelle Sprachvariationsforschung. Zugänge und Tendenzen. Linguistik Online 99/6, 151-174. [peer reviewed]

Tagungsorganisation

LaienWissenSprache5.09. - 7.09.2019 an der CAU Kiel

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Tagung.

Ein Tagungsbericht ist erschienen: Henrik Schmidtke (2019): Internationale Fachtagung „LaienWissenSprache“ Kiel, 05.–07. September 2019. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 86/3, 331-338.

 

 

 

 

 

Vorträge (in Auswahl)

2022

[2022b] Radikal-kognitive Wahrnehmungsdialektologie. Explikation eines Forschungsprogramms. 7. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), 07.-09. Juli 2022, Salzburg, Österreich.

[2022a] Cognitive Dimensions of Folk Linguistics – Modeling Amateur Knowledge of Language in the Epistemicon. 9th International Conference of the German Cognitive Linguistic Association (DGKL/GCLA-9). 02.-05. März 2022, Erfurt.

2021

[2021c] Vagheit - Differenz - Wirkung. Warum wir Laien (nicht) verstehen. Forschungstagung Übersetzung für Laien, Übersetzung von Laien. Perspektiven auf die Laientranslation und Laientranslatologie in der Romania als Sektionstagung des 37. Romanistentages, 04.-07. Oktober 2021. Hildesheim. [eingeladener Sektionsvortrag]

[2021b] Kanon, Kontexte und Traditionen. Sprach- und literaturgeschichtliches Wissen linguistischer Laien. GGSG-Tagung 'Sprachgeschichte und Bildung', 20.-22. September 2021, Innsbruck, Österreich.

[2021a] Grundzüge einer kognitionslinguistisch ausgerichteten Laienlinguistik, 15. Juni 2021, Forschungskolloquium der Abteilung I: Germanistische Sprachwissenschaft (Prof. Alexander Ziem, Dr. habil. Simon Kasper), HHU Düsseldorf. [eingeladener Gastvortrag]

2020

[2020a] Folk Linguistics und Laienlinguistik - Programmatik und gesellschaftliche Relevanz., Europäisches Zentrum für Sprachwissenschaften, 21.01.2020, Heidelberg. [eingeladener Gastvortrag]

2019

[2019e] "Wenn das Zeuch net so schö is, dofür is einfach eine Zwangszeit" - Eine dialektale und semantische Analyse dreier ostfränkischer Aufnahmen aus dem Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten. Bayerisch-Österreichische Dialektologentagung (BÖDT), 07.-09.11.2019, Salzburg. [gemeinsam mit Verena Sauer]

[2019d] Sprache - Politik - Öffentlichkeit. Einführende Bemerkungen. Vortrag im Rahmen des Familienseminars "Sprache und Politik" der Akademie für OST-WEST Begegnungen e.V., 4.10.2019, Hannover. [eingeladener Gastvortrag]

[2019c] Sprachkonzepte in der Öffentlichkeit - Kognitive Repräsentationen von System und Gebrauch der deutschen Sprache. LaienWissenSprache, 05.-07.09.2019, Kiel.

[2019b] "wenn man schon wörter einbaut, die es nicht gibt, sollte man wenigstens darauf achten, dass die grammatik dadurch nicht zu schaden kommt" - Zur epistemisch-propositionalen Zuverlässigkeit von Grammatikalitätsäußerungen linguistischer Amateure. Was ist Grammatikalität?, 27.-29.06.2019, Bamberg.

[2019a] Frames und Variation(slinguistik). Zum Konzept Deutsche Sprache bei linguistischen Amateuren. Nachwuchskolloquium Sprachkontakt und -perzeption. Forschungsberichte zur Varietätendynamik in Deutschland und Österreich, 16.-18.05.2019, Kiel.

2018

[2018b] Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Versuch der Modellierung eines wahrnehmungsdialektologischen Wissensbegriffs. 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), 13.-15. September 2018, Marburg. 

[2018a] „Un jetz aufn deutschn Stroum asu ze fohrn...“ – Eindrücke aus bayerischen, thüringischen und schleswig-holsteinischen Aufnahmen des "Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten.“ 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), 13.-15. September 2018, Marburg. [gemeinsam mit Verena Sauer]

2017 

[2017a] Laien als Experten und Experten als Laien. 8. Kolloquium Forum Sprachvariation der IGDD, 6. Nachwuchskolloquium VndS, 4.-6. Oktober 2017, Universität Hamburg

 

 

 

 

 

Publikationen

Monographien

Erscheinungsdatum: 23. August 2021

[2021] Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik. Berlin, Boston: De Gruyter. [= zugl. Dissertation. Philosophische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2021]. (479 S.) 

[i. Ersch., 2021] Wahrnehmungsdialektologie. Eine Einführung. (Germanistische Arbeitshefte 50). Berlin, Boston: De Gruyter. (gemeinsam mit Verena Sauer). (210 S.) Nähere Informationen gibt es auf der Website des Verlages. [peer reviewed]

Herausgeberschaften

[2021] Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven. Berlin, Boston: De Gruyter. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths) (595 S.) Open Access.

Aufsätze

[i. Vorb.] Externe Unternehmenskommunikation mittelständischer Unternehmen. [AT]

[i. Vorb.] Eine Gesellschaft der Superlative. [AT]

[i. Vorb.] Subjekt, Sprache und Welt. Umrisse eines phänomenologisch fundierten Sprach- und Grammatikbegriffs. [AT]

[i. Ersch., 2021] Das laienlinguistische Konzept der Variation. Regional - funktional - sozial. In: Elisabeth Scherr & Arne Ziegler (Hrsg.): In Stadt und Land. Perspektiven variations- und soziolinguistischer Forschung. Linguistik Online. [double blind peer reviewed] (zur Publikation angenommen)

[2021b] Sprachkonzepte in der Öffentlichkeit. Kognitive Repräsentationen der deutschen Sprache. In: Toke Hoffmeister, Markus Hundt & Saskia Naths (Hrsg.): Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven. Berlin, Boston: De Gruyter, 71-103. [peer reviewed]. Open Access.

[2021a] Theorien, Methoden und Domänen der Folk Linguistics im deutschsprachigen Raum. In: Toke Hoffmeister, Markus Hundt & Saskia Naths(Hrsg.): Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven. Berlin, Boston: De Gruyter, V-XX. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths). Open Access.

[2020d] Der Laie als Experte. Mit wem haben wir es in der Wahrnehmungsdialektologie eigentlich zu tun? Niederdeutsches Wort 60, 89-126. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths) [double blind peer reviewed]

[2020c] "Un jetz aufn deutschen Stroum asu ze fohrn..." / "... dormit de Föihrer mit uns tofräden is". Charakteristika des Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten am Beispiel zweier Aufnahmen aus Bayern und Schleswig-Holstein. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. Tübingen: Narr, 285-314. (gemeinsam mit Verena Sauer) [peer reviewed]

[2020b] Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Zur Repräsentation dialektologischen Wissens. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. Tübingen: Narr, 157-184. [peer reviewed]

[2020a] Subjektive Grammatikalitätstheorien. Entstehung, Verbreitung und forschungspraktische Konsequenzen. Deutsche Sprache 3/2020, 233-248. [double blind peer reviewed]

[2019] Laien als Experten und Experten als Laien. Zur Problematik eines etablierten Begriffspaares. In: Yvonne Hettler, Andrea Kleene & Lars Vorberger (Hrsg.): Aktuelle Sprachvariationsforschung. Zugänge und Tendenzen. Linguistik Online 99 (6), 151-174. PDF [double blind peer reviewed]

[2017] Der Einfluss der regionalen Herkunft auf das Dialektwissen linguistischer Laien. In: Markus Hundt, Nicole Palliwoda & Saskia Schröder (Hrsg.): Der deutsche Sprachraum aus der Sicht linguistischer Laien. Ergebnisse des Kieler DFG-Projekts. Berlin, New York: De Gruyter, 213-261. 

Rezensionen

[2021] Rezension zu Gerd Antos, Thomas Niehr und Jürgen Spitzmüller (Hrsg.): Handbuch Sprache im Urteil der Öffentlichkeit. Berlin, Boston: De Gruyter. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft 13/1-2. PDF

[2018] Rezension zu: Wilhelm Köller (2016): Formen und Funktion der Negation. Untersuchungen zu den Erscheinungsweisen einer Sprachuniversalie. Berlin, Boston. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft 10/1-2, 33-39. (gemeinsam mit Verena Sauer). PDF

[2017] Rezension zu: Simone Burel (2015): "Identitätspositionierung der Dax-30-Unternehmen. Die sprachliche Konstruktion von Selbstbildern. (Sprache und Wissen, Bd. 21) Berlin, Boston. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft 9/1-2, 116-121. PDF

Varia

[2020] Einwurf "Zur Sprache kommen", Interview zum Thema Laienlinguistik geführt von Farah Claußen, unizeit 101, S. 9, PDF.

[2019] Interview zum Thema "Sprache der neuen Rechten", Bento, "Rechte Sprache: Wenn die sagen 'Kultur', dann weiß jeder, was gemeint ist", online abrufbar hier [letzter Aufruf 13.08.2019]

[2018] "Und ein Leem, ihr Leut!" - Sprachliche Vielfalt im Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten.", Posterpräsentation im Rahmen des Forschungstages "Vielfalt" des Collegium Philosophicum der CAU Kiel, 5.07.2018, Kiel, PDF