Deutsche Sprachwissenschaft

Ann-Katrin Nöhren, M.Ed.

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Leibnizstr. 8, R. 433
Telefon: +49 431 880-2670
noehren@germsem.uni-kiel.de

Sprechstunde

Montag, 15:30-16:30 Uhr (s.t.)
Am Montag, den 17.06.2019, fällt meine Sprechstunde aufgrund dienstlicher Verpflichtungen aus.

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Lehre

Institution

Semester

Art der LV

Titel der LV

SWS

CAU Kiel SoSe 2019

PS

PS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Kognitive Linguistik

2

2

HHU Düsseldorf SoSe 2019 PS Kognitive Linguistik 2

Forschungsinteressen

  • Konstruktionsgrammatik (insb. sprachgebrauchsbasierte Ansätze)
  • Kognitive Linguistik (insb. Frame-Semantik und kognitive Metapherntheorie)
  • Neuro- und Psycholinguistik
  • Diskurslinguistik

Wissenschaftlicher Werdegang

  • Seit 05/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für germanistische Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Alexander Ziem), HHU Düsseldorf

  • Seit 04/2019 Wissenschaftiche Mitarbeiterin, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel

  • 06/2018-04/2019 Wissenschaftliche Hilfskraft, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel

  • 01/2016-03/2018 Redaktionsleitung der Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft (ZRS), CAU Kiel

  • 10/2016-02/2019 Studium Deutsch und Wirtschaft/Politik (Master of Education, M.Ed.), CAU Kiel

  • 10/2013-09/2016 Studium Deutsch und Wirtschaft/Politik (Bachelor of Arts, B.A.), CAU Kiel

Aktuelle Projekte

Projektmanagerin German Frames and Constructions, HHU Düsseldorf (Projektleitung Prof. Dr. Alexander Ziem)

In den letzten Jahren sind für verschiedene Sprachen (Englisch, Schwedisch, Brasilianisches Portugiesisch, Japanisch, Deutsch) linguistische Repositorien zur systematischen Beschreibung von lexikalischen und grammatischen Strukturen einer Sprache entstanden. Der Prototyp ist das Berkeley FrameNet, eine Datenbank miteinander verbundener Konzepte (Frames) fürs Englische fürs brasilianische Portugiesisch vgl. das FrameNet Brasil . In jüngster Zeit werden analog dazu so genannte Konstruktika entwickelt. Ein Konstruktikon ist eine strukturierte Datenbank empirisch erfasster grammatischer Konstruktionen (Form-Bedeutungspaare unterschiedlichen Abstraktionsgrades), in der sprachliche Besonderheiten einzelner Konstruktionen wie auch Beziehungen zu benachbarten Konstruktionen dokumentiert werden (vgl. etwa fürs braslianische Portugiesisch vgl. das FrameNet Brasil).

Bislang sind die verschiedenen FrameNet-Datenbanken stark von der englischsprachigen Vorlage, dem Berkeley FrameNet geprägt (so etwa bei der Auswahl der Definition oder der Benennung von Frames). Obwohl es bereits einige Untersuchungen zu sprach- und kulturbedingten Abweichungen von nicht-englischsprachigen FrameNets und Konstruktika gibt (Ziem 2014), bleiben viele methodologische Grundlagen im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit und FrameNets bzw. Konstruktika bislang unbeantwortet. In dem Projekt sollen diese methodologischen Herausforderungen aus drei Perspektiven angegangen werden:
 

  1. Aus einer kontrastiven Perspektive sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Konstruktionen bzw. Frames im Brasilianisch-Portugiesischen und Deutschen herausgearbeitet werden.
  2. Die translatorische Perspektive untersucht auf der Basis der durch kontrastive Analysen gewonnenen Kenntnisse die Wechselwirkung zwischen Frames und Konstruktionen in verschiedenen Sprachen, wobei der Fokus auf der schriftlichen Übersetzung liegt.
  3. Die technische Perspektive befasst sich mit den infrastrukturellen Rahmenbedingungen, unter denen Sprachdaten für einen Sprachvergleich auf der Ebene von Frames und Konstruktionen erstellt werden sollen; konkret sollen die technischen Voraussetzungen zur multilingualen Verknüpfung der verschiedenen Ressourcen geschaffen werden.

Vorträge

2018

"Partikelverbkonstruktionen mit rum im gesprochenen Deutsch. Eine korpusbasierte Untersuchung mit konstruktionsgrammatischem Erkenntnisinteresse und grammatiktheoretischen Perspektivierungen.", Forschungskolloquium CAU Kiel

"Linguistische Forschungsperspektiven auf die Jodel-App", Forschungskolloquium CAU Kiel

 

2017 

"Rezension zu: Britta Wendelstein (2016): Gesprochene Sprache im Vorfeld der Alzheimer Demenz: Linguistische Analysen im Verlauf von präklinischen Stadien bis zur leichten Demenz. Heidelberg: Universitätsverlag Winter", Forschungskolloquium CAU Kiel

Publikationen

(i.V.) Partikelverbkonstruktionen mit rum im gesprochenen Deutsch. Eine korpusbasierte Untersuchung mit konstruktionsgrammatischem Erkenntnisinteresse und grammatiktheoretischen Perspektivierungen. (Zugleich Masterarbeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)