Deutsche Sprachwissenschaft

Professur für Deutsche Sprachwissenschaft

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Die Deutsche Sprachwissenschaftseminar.jpgschreibtisch.jpg behandelt die deutsche Sprache unter verschiedenen Perspektiven und nimmt dabei zum einen die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Einheiten des Systems Sprache (Phoneme) als auch auf der anderen Seite die Strukturen enzyklopädischen Wissens (Pragmatik, Textlinguistik, Lexikographie etc.) in den Blick. Zwischen diesen beiden systematisch weit voneinander entfernten Polen spannt sich der Gegenstandsbereich der Deutschen Sprachwissenschaft in der Beschreibung des Laut- und des Schriftsystems der Sprache (Phonetik / Phonologie und Graphematik / Orthographie), des Aufbaus von Wörtern und Wortformen (Morphologie), von Wortgruppen und von Sätzen (Syntax - oder genereller - Grammatik), der Bedeutung von Wörtern und Sätzen (Semantik), der Funktion und Bedeutung sprachlicher Äußerungen in spezifischen Gebrauchskontexten (Pragmatik, Gesprächsanalyse), satzübergreifender Phänomene (Textlinguistik, Diskurslinguistik) und des Wortschatzes (Lexikographie, Lexikologie und Phraseologie).

Dabei wird sowohl das gegenwärtige Sprachsystem (Synchronie) als auch ältere Sprachstufen des Deutschen (Diachronie) untersucht. Die Dialekte des Deutschen (regionale Varietäten) sind wie die Fachsprachen (funktionale Varietäten) oder Gruppensprachen (soziale Varietäten) Gegenstand der Varietätenlinguistik. Die sprachgeschichtliche Forschung befasst sich mit all diesen Phänomenen im Blick auf deren Veränderung über bestimmte Zeiträume hinweg (Diachrone Linguistik, Erforschung des Sprachwandels in der Historischen Semantik usw.).

Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist auch die Vermittlung zwischen Theorie/Wissenschaft und Praxis, die z.B. in den Bereichen der Unternehmenskommunikation oder Wirtschaftssprache stattfindet.