Germanistisches Seminar

Diagnostik von sprachlichem Handeln im Geschichtsunterricht (Förderzeitraum: 2020-2022)

Vielfalt ist ein Bedingungsfaktor schulischen Lernens, dem durch pädagogische und fachdidaktische Maßnahmen begegnet werden muss. Eine Facette schulischer Vielfalt sind die sprachlichen Voraussetzungen der Lernenden. Sprachsensibilität ist daher ein Schlüsselfaktor für gelingenden Unterricht. Darauf müssen Lehramtsstudierende angemessen vorbereitet werden. Das Lehrveranstaltungskonzept, das sich an den Prinzipien des Forschenden Lernens orientiert, zielt darauf, die Förderung der sprachdiagnostischen Kompetenz von angehenden Geschichtslehrerinnen und -lehrern auszuweiten und stärker auf den Anwendungscharakter hin zu innovieren. In dem Projekt entwickeln, erproben und nutzen Studierende diagnostische Instrumente für den Geschichtsunterricht, die auf einer Online-Plattform veröffentlicht werden. Der Fokus auf die Diagnostik von sprachlichem Handeln im Geschichtsunterricht erfordert in diesem Lehrprojekt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geschichts- und Sprachdidaktik.

Leitung: Prof. Dr. Sebastian Barsch & JProf. Dr. Inger Petersen

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Tandem-Fellowship im Rahmen der Ausschreibung für Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre der Baden-Württemberg Stiftung, des Stifterverbandes und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG). Tandem-Fellowship des Stifterverbandes