Deutsch als Fremdsprache

Aktuelle Projekte

 "Nationale Stereotype und Marketingstrategien in der interkulturellen deutsch-dänischen Kommunikation"

Gefördert aus INTERREG 4A Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung null



Das Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung von Konzepten, Strategien, Empfehlungen und Beispielen für die Umsetzung von positiven Stereotypen und Vermeidung von negativen Stereotypen in der interkulturellen deutsch-dänischen Kommunikation in der INTERREG-Region. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kommunikation in der Wirtschaft und im Fremdsprachenunterricht. Wir gehen dabei von folgenden Fragen aus:
  • Welche stereotypen Vorstellungen haben Deutsche und Dänen heute voneinander?
  • Wie kann man diese Vorstellungen erfassen und beschreiben?
  • Welche Relevanz haben stereotype Vorstellungen für das gegenseitige Verständnis und somit für die grenzüberschreitende interkulturelle Kommunikation in der INTERREG-Region?
  • Wie kann ein Bewusstsein für kulturelle Stereotype entwickelt werden, damit sie z.B. im Marketing und Fremdsprachenunterricht fruchtbar gemacht werden können?
  • Wie können z.B. Ratgeber für die interkulturelle Kommunikation, Unterrichtsmaterial, Lehrbücher für Deutsch/Dänisch als Fremdsprache, Marketingtexte und andere Texte aus der deutsch-dänischen Zusammenarbeit stereotype Vorstellungen berücksichtigen, d.h. wie kann man das Wissen über Stereotype gewinnbringend in interkultureller Kommunikation in der Praxis umsetzen?

  • Grundlage für die praktische Umsetzung bildet eine empirische Beschreibung der gegenseitigen stereotypen Vorstellungen, die durch Analysen der heute existierenden deutsch-dänischen Stereotype erstellt wird. Eine solche Beschreibung, die in einer frei zugänglichen Stereotypen-Datenbank online gestellt werden soll, liefert wichtige Ergebnisse für die Vermeidung von Fettnäpfchen (negative Stereotype) und die gezielte Ausnutzung positiver Stereotype in der interkulturellen Kommunikation (v.a. Organisations- und Wirtschaftskommunikation) sowie im grenzüberschreitenden Marketing und Werbung.

    Weitere Informationen unter: SMiK-Projekt (Interreg 4a)


"Fehler mit System"

DaF- und DaZ-Lehrkräfte müssen in der Lage sein, die Fehler, die ihren Lernern beim Gebrauch der deutschen Sprache unterlaufen, zu analysieren und zu erklären. Auf der Makro-Ebene lassen sich Fehler in entwicklungsbedingte und durch die Muttersprache der Lerner bedingte Fehler einteilen. Lehrkräfte, welche die Systematik bei Fehlern auf der Mikro-Ebene durchschauen (z.B. *Hünde als Übergeneralisierung oder *es geht regnen als Unterdifferenzierung), können sich besser didaktische Strategien überlegen, den Lernern dabei zu helfen, Fehler zu vermeiden. Das Projekt "Fehler mit System" erstellt eine Datenbank mit den von DaF- und DaZ-Lernern (z.B. in C-Tests) gemachten Fehlern, die DaF-Studenten (angehende DaF-Lehrkräfte) für Referate und Hausarbeiten zum Thema "Fehleranalyse" sammeln.

"Deutsch lernen"

Es wird untersucht, welche Sprachlernstrategien DaF- und DaZ-Lerner einsetzen, und dazu ein Fragebogen, der in Anlehnung an den weltweit anerkannten SILL-Fragebogen konzipiert wurde, verwendet. Die Ergebnisse dieser Umfrage sollen uns helfen, unsere DaF-Studierenden für die Bedürfnisse ihrer zukünftigen Lerner zu sensibilisieren. Deshalb müssen sie eine empirische Hausarbeit verfassen, die auf den Untersuchungsergebnissen basiert. Auf diese Weise sollen sie darauf vorbereitet werden, in ihrer späteren Tätigkeit als DaF-/DaZ-Lehrkraft auf das Mittel der Aktionsforschung zurückzugreifen, also auf die Erforschung der Faktoren, die den Erfolg ihres Unterrichts beeinflussen.