Deutsche Sprachwissenschaft

Toke Hoffmeister, M.Ed.

Leibnizstr. 8, R. 428
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Telefax: +49 431 880-7302
hoffmeister@germsem.uni-kiel.de

https://tokehoff.wordpress.com/

Sprechstunde

Keine reguläre Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit.

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Lehre

Wintersemester 2017/2018

  • Proseminar "Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft", Montag 10-12 Uhr, 14-16 Uhr & 16-18 Uhr

 

Sommersemester 2017

  • Proseminar "Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft", Mittwoch 10-12 Uhr & 14-16 Uhr

Forschungsschwerpunkte

  • Folk Linguistics
  • perceptual dialectology/Wahrnehmungsdialektologie
  • Diskurssemantik/Diskurslinguistik
  • Varietätenlinguistik

Wissenschaftlicher Werdegang

  • 10/2011-09/2014 Studium Deutsch/Philosophie (Bachelor of Arts, B.A.), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • 10/2014-09/2016 Studium Deutsch/Philosophie (Master of Education, M.Ed.), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

  • 10/2012-09/2016 Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Grundförderung

  • 05/2014-09/2015 studentische/wissenschaftliche Hilfskraft am DFG-Projekt Der deutsche Sprachraum aus der Sicht linguistischer Laien (Kurztitel) am Germanistischen Seminar, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt) der CAU Kiel

  • 04/2015-04/2017 wissenschaftliche Hilfskraft, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt) der CAU Kiel

  • Seit 04/2017 Lehrbeauftragter am Germanistischen Seminar, Professur für deutsche Sprachwissenschaft der CAU Kiel

  • Seit 04/2017 Doktorand am Germanistischen Seminar, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), Arbeitstitel der Dissertation: Theorie der Laienlinguistik. Modellierung und Erhebung laienlinguistischer Wissensbestände.

Aktuelle Projekte

Dissertationsprojekt zum Thema "Theorie der Laienlinguistik. Modellierung und Erhebung laienlinguistischer Wissensbestände." (Arbeitstitel)

Abstract: 

Die Arbeit hat zum Ziel eine möglichst umfassende Theorie der Laienlinguistik aufzustellen. Ein erster Versuch hierzu wurde von Antos (1996) unternommen, der sich methodisch jedoch auf Sprachratgeber stützt und somit eher eine Linguistik für Laien untersucht. An dieser Stelle soll das Sprachwissen linguistischer Laien in verschiedenen Bereichen der germanistischen Linguistik (Syntax, Morphologie, Phonetik/Phonologie […]) erhoben werden, sodass schließlich nicht nur konkrete Wissensinhalte vorliegen, sondern in einem zweiten Schritt hieraus eine möglichst umfassende Theorie laienlinguistischen Wissens vom Wissenserwerb bis zu Reproduktion vorliegt. Im Unterschied zu einigen Voruntersuchungen wird also eine Linguistik von Laien in den Blick genommen.

Dadurch, dass diese Thematik bisher in der Forschung zumeist vernachlässigt wurde, sind elementare Begrifflichkeiten nicht oder nur unzureichend definiert. So wird der Begriff des Laien zwar durchgehend verwendet, eine Reflexion oder eine Definition des Begriffs liegt bis heute aber nicht vor. Von dieser Lücke ausgehend soll die Theoriebildung erfolgen, die schließlich zwei Grundlegende Ziele verfolgt: 1. Definition des Begriffs Laie und 2. Modellierung laienlinguistischer Wissensinhalte und -strukturen.

Vorträge

[2017]

  • "Laien als Experten und Experten als Laien.", 8. Kolloquium Forum Sprachvariation der IGDD, 6. Nachwuchskolloquium VndS, 4.-6. Oktober 2017, Universität Hamburg
  • "Theorie der Laienlinguistik. Modellierung und Erhebung laienlinguistischer Wissensbestände. Erste Ideen eines Forschungsvorhabens.", Forschungskolloquium, CAU Kiel

 

[2016]

  •  "Mentale Raumkonzepte linguistischer Laien im geografischen Vergleich.", Forschungskolloquium, CAU Kiel

 

[2015]

  • "They should learn to read German." - Deutsch in der internationalen Wissenschaftskommunikation.", Forschungskolloquium, CAU Kiel
  •  "Alles nur leere Worte? Thesen und Überlegungen zur Verbindung von Sprache und Gender-Diskriminierung.", Forschungskolloquium, CAU Kiel

 

Publikationen

Aufsätze

(2017): Der Einfluss der regionalen Herkunft auf das Dialektwissen linguistischer Laien. In: Markus Hundt, Nicole Palliwoda, Saskia Schröder (Hgg.): Der deutsche Sprachraum aus der Sicht linguistischer Laien. Ergebnisse des Kieler DFG-Projekts. Berlin, New York.

 

Rezensionen

(i.V.): Rezension zu: Simone Burel (2015): "Identitätspositionierung der Dax-30-Unternehmen. Die sprachliche Konstruktion von Selbstbildern. (Sprache und Wissen, Bd. 21) Berlin, Boston. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. (AoP im Uni-Netz der Uni Kiel abrufbar unter: https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/zrs.ahead-of-print/zrs-2017-0020/zrs-2017-0020.pdf) 

(i.V.): Rezension zu: Wilhelm Köller (2016): Formen und Funktion der Negation. Untersuchungen zu den Erscheinungsweisen einer Sprachuniversalie. Berlin, Boston. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft. (gemeinsam mit Verena Sauer)