Deutsche Sprachwissenschaft

Toke Hoffmeister, M.Ed.

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Leibnizstr. 8, R. 428
Telefon: +49 431 880-3832
Telefax: +49 431 880-7302
hoffmeister@germsem.uni-kiel.de

Sprechstunde

Bitte verwenden Sie bei jeglicher Korrespondenz Ihre Stu-Emailadresse.
Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit:
nach Vereinbarung per Email vorzugsweise in den Randzeiten eines Tages
ausschließlich (!) über whereby.com/tokehoffmeister

Lehre

Semester

Art der LV

Titel der LV

SWS

SoSe 2017 PS Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft 4
WiSe 2017/2018 PS Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft 6
SoSe 2018

PS

PS

Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache

Folk Linguistics

4

2

WiSe 2018/2019

PS

PS

Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache

Syntax[Grammatiktheorien]

2

2

SoSe 2019

PS

PS

Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache

Philosophie der Sprache in historischer und rezenter Perspektive

2

2

WiSe 2019/2020

PS

PS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Sprache im Urteil der Öffentlichkeit

4

2

SoSe 2020

PS

PS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Linguistische (Sprach)Theorien

4

2

WiSe 2020/2021

PS

PS

HS

Synchrone Beschreibung der deutschen Sprache

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Sprache als Perspektivierungsmittel - von der Philosophie zur Grammatik

4

2

2

SoSe 2021

PS

PS

PS

HS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Diachrone Beschreibung der deutschen Sprache

Sprache, Wissen und Gesellschaft

Das schweigende Tier. Sprache - Kultur - Kognition

4

2

2

2

       
       
       
       
       

 

Forschungsprofil

In meiner Forschung beschäftige ich mich vor allem mit Ausformungen von Sprache in alltäglichen Lebenswelten. Das schließt das Wissen ein, das Sprachbenutzer:innen von ihrer (Mutter-)Sprache haben. Dabei vertrete ich einen sozio-kognitiven Wissensbegriff, dem ein gemäßigter (Sozio-)Konstruktivismus zugrunde liegt. Dieser Ansatz schließt auch diskursive Prozesse (des Aushandelns) ein. Außerdem interessiert mich, welche Rolle die Kultur (im weitesten Sinn verstanden als geistige Tätigkeit einer spezifischen Gemeinschaft) für den Erwerb, die Verarbeitung und die Tradierung von Sprachwissen spielt.

Meine Forschungsschwerpunkte betreffen damit (mehr oder weniger unmittelbar) die folgenden Disziplinen:

  • Laienlinguistik (Folk Linguistics)
  • Wahrnehmungsdialektologie (perceptual dialectology)
  • Kognitive Linguistik (insbesondere kognitive Semantik/kognitive Soziolinguistik), gebrauchsbasierte Ansätze
  • Modalität des Deutschen (insbesondere epistemische und nicht-epistemische Modalverben und Modalpartikeln)
  • Diskurslinguistik/-semantik, Epistemologie
  • Sprachphilosophie
  • Sprache und Kultur

Wissenschaftlicher Werdegang

2011-2014

    Studium Deutsch/Philosophie (Bachelor of Arts), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2014-2016     Studium Deutsch/Philosophie (Master of Education), Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
   
2012-2016     Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Grundförderung
   
2014-2017     studentische/wissenschaftliche Hilfskraft am DFG-Projekt 
      Der deutsche Sprachraum aus der Sicht linguistischer Laien
 

    sowie an der Professur für deutsche Sprachwissenschaft der CAU Kiel

2017-2018     Lehrbeauftragter am Germanistischen Seminar, Professur für deutsche Sprachwissenschaft
   
2017-2021     Doktorand an der Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt)
   
2017-2018     Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Promotionsförderung
   
Seit 2018     Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professur für deutsche Sprachwissenschaft, CAU Kiel
   
2021     Promotion (Gesamtprädikat: summa cum laude) mit einer Arbeit unter dem Titel
      Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik
      1. GA: Prof. Dr. Markus Hundt, 2. GA: Prof. Dr. Jörg Kilian, 3. GA: Prof. Dr. Ekkehard Felder

 

 

Universitäre Selbstverwaltung/Gremienarbeit:

Zentraler Studienausschuss (ZStA): Stellvertretendes Mitglied aus der Gruppe des wissenschaftlichen Dienstes (2018-2020)

Zentraler Ausschuss für Forschung, Forschungs- und Wissenstransfer: Stellvertretendes Mitglied aus der Gruppe des wissenschaftlichen Dienstes (2018-2020)

 

Mitgliedschaften:

Collegium Philosophicum der CAU Kiel: Societates Philologica et Aesthetica & Ethologica et Sociologica

Internationale Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen

Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft

Verein für niederdeutsche Sprachforschung

Deutsche Gesellschaft für Kognitive Linguistik

Gesellschaft für deutsche Sprache

Gesellschaft für Angewandte Linguistik

 

 

Aktuelle Projekte & Tagungsorganisation

Laufende Projekte:

Habilitationsvorhaben: Geltung und Fakzitität. Studien zum Modalsystem des Deutschen im Grenzbereich von Sprachphilosophie und kognitiver Grammatik. (Arbeitstitel, seit 2021)

Sich einer erneuten Untersuchung von Modalität (und Modalverben) im Deutschen zu stellen, stellt ein fast waghalsiges Unterfangen dar – dies hat vor allem zwei Gründe: 1. Die Fülle von Untersuchungen zur Modalität erweckt den Anschein, dass kaum mehr Desiderata verblieben sind und die linguistische Forschung Modalität in allen Nuancen erschlossen hat. 2. Gerade aufgrund der Fülle von Untersuchungen ist es fast unmöglich, einen Forschungsstand exhaustiv aufzuschlüsseln und abzubilden, sodass man stets in Gefahr läuft, zentrale Erkenntnisse unberücksichtigt zu lassen. Die Aufnahme eines Forschungsvorhabens zur Modalität bedarf also einer eingehenden und fachinstrinsischen Begründung, die sich den in den Punkten 1. und 2. Genannten Bedenken zu verwehren vermag. Allerdings sind - wie bspw. auch Scherr (2019: 430) für epistemische Modalverben festhält - einige elementare Desiderata verblieben.

Die Modalitätsforschung hat, gerade weil sie insgesamt als recht weit entwickelt gelten kann, das Potenzial als Erprobungsgegenstand für neue(re) Untersuchungsmethoden herzuhalten. Es existiert ein recht umfassender Forschungsstand, sodass auf eine breite Basis konventionalisierter Erkenntnisse zurückgegriffen werden kann, vor deren Hintergrund die Ergebnisse neuerer Verfahren und theoretischer Grundlagen beurteilt werden können.

Dass Forschungen zur Modalität in derart großer Zahl vorliegen liegt auch daran, dass es sich bei der Bezeichnung Modalität um die Sammlung verschiedener grammatischer Phänomene handelt. Neben den ((nicht-)epistemischen) Modalverben (müssen, dürfen, können, sollen, wollen, mögen/(?)möchten, (?)brauchen) zählen dazu auch Modalpartikeln (eben, etwa, aber, schon, doch, eigentlich), Modaladverbiale (möglicherweise, sicherlich, vielleicht), (modale) Adjektive (der mutmaßliche Täter, die wahrscheinlichste Antwort) sowie Verwendungen bestehend aus Kopulaverb + zu-Infinitiv (Das ist nicht zu beweisen. Das wäre noch zu erledigen). Bisherige Arbeiten haben in aller Regel einen Teil dieser Elemente fokussiert (entweder epistemische oder nicht-epistemische Modalverben, ausschließlich Modalverben oder Modalpartikeln usw.). Eine exhaustive Betrachtung des Modalsystems des Deutschen hat m. W. noch nicht stattgefunden, könnte allerdings substanzielle Erkenntnisse zur Funktionalität des Modalsystems des Deutschen liefern, indem die Strukturen der einzelnen Teile der Modalität miteinander in Beziehung gesetzt werden. Diesem Desiderat nimmt sich die vorliegende Arbeit an. Damit einher geht das Ziel, die Leistungsfähigkeit der Konstruktionsgrammatik (im Folgenden: KxG), die den Anspruch erhebt, eine holistische Theorie sprachlichen Wissens zu sein (vgl. Goldberg 2003: 219; Stefanowitsch 2011: 15-16), im Hinblick auf epistemische (und nicht-epistemische) Formen der Modalität zu beleuchten. Gerade die Beschreibung des Zusammenhanges von Epistemik und Wissenstheorie bzw. wissensbasierten Grammatiktheorie (am Beispiel der KxG) ist ein Kernanliegen der hier zu skizzierenden Untersuchung. Die (sprach­-)philosophische Fundierung der Grammatiktheorie ist bisher zu kurz gekommen, was zu einem unausgewogenen theoretischen Fundament führt, das sich auch in unklaren Umrissen des Untersuchungsgegenstandes selbst offenbart.

Erkenntnisinteresse: Bestimmung der Grundzüge der Modalität des Deutschen im Grenzbereich von Sprachphilosophie, Kognitiver Anthropologie und Kognitiver Grammatik inklusive Testung der Leistungsfähigkeit der Ansätze.

 

Der Ort der Sprache im Leben. Eine linguistische Anthropologie (seit 2021)

Es stellt sich im Themenfeld Sprache und Kultur, deren Zusammenhang eines der am vielfältigsten behandelten Projekte darstellt, allerdings gewissermaßen zwangsläufig die Frage, warum es einer erneuten Auseinandersetzung bedarf, wenn doch erst jüngst Jäger et al. (2016) gezeigt haben, dass das Thema auf fast 1000 Seiten beschreibbar ist. Nun gibt es auf diese Frage, die gleichwohl auch als Einwand verstanden werden kann, zwei verschiedene Antworten. Die eine ist – so könnte man sagen – soziologischer Natur, die andere nimmt eine linguistische Perspektive ein. Zunächst zur Soziologie: Der Zusammenhang von Sprache und Kultur muss allein schon deshalb von Zeit zu Zeit einer Neubestimmung unterzogen werden, da beide Entitäten, sowohl Sprache als auch Kultur, keine statischen Gebilde, sondern dynamische Elemente sind, die selbst einem stetigen Wandel ausgesetzt sind, woraus die Notwendigkeit entsteht, auch ihr Verhältnis einer neuerlichen Reflexion zu unterziehen. Diese Studie ist in dieser Perspektive also als Gegenwartsdiagnose zu verstehen, das einerseits die sprachlich formierten Lebenswelten des Alltages untersuchen und andererseits daraus die Position der Sprachwissenschaft ableiten möchte. Die linguistische Antwort ist, dass innerhalb der Erforschung des Zusammenhanges von Sprache und Kultur ein zentraler Punkt bisher unberücksichtigt geblieben ist bzw. nicht ausreichend expliziert wurde: die Kognition. Die folgenden Überlegungen versuchen also ein Modell zu explizieren, dass eine Einfaltung von Sprache, Kultur und Kognition versucht.

Das Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten - Rekonstruktion, Edition, Analyse (seit 2018)

Das "Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten zur Zeit Adolf Hitlers" ist eine Sammlung von 300 Schallplatten regionaler Varietäten anlässlich des Geburtstags Hitlers im Jahr 1937. Das Lautdenkmal wurde vom Reichsbund deutscher Beamten initiiert und organisatorisch durchgeführt. Das Ziel des Editionsprojektes (Leitung: Dr. Christoph Purschke, Luxemburg) ist folgendes: "Im Rahmen des Projektes soll das Lautdenkmal erstmals komplett digitalisiert und ediert werden, inklusive der nachträglich erhobenen Aufnahmen für Österreich und das Sudetenland. Zudem soll das erhaltene Kontextmaterial (Transkriptionen, Übersetzungen, Aufnahmeprotokolle, Korrespondenz) digital gesichert und erschlossen werden. Darüber hinaus geplant ist die Rekonstruktion der Zeitungsüberlieferung zum Lautdenkmal, das - dem Interesse des Reichsbundes der Deutschen Beamten geschuldet - als Mittel der nationalsozialistischen Propaganda eingesetzt wurde." (weitere Infos hier).

Projektrelevante Publikationen:

Toke Hoffmeister & Verena Sauer (2020): "Un jetz aufn deutschen Stroum asu ze fohrn..." / "... dormit de Föihrer mit uns tofräden is". Charakteristika des Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten am Beispiel zweier Aufnahmen aus Bayern und Schleswig-Holstein. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia, Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. (Studien zur deutschen Sprache 84). Tübingen: Narr.

Toke Hoffmeister & Verena Sauer (2018): "Und ein Leem, ihr Leut!" - Sprachliche Vielfalt im Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten.", Posterpräsentation im Rahmen des Forschungstages "Vielfalt" des Collegium Philosophicum der CAU Kiel, 5.07.2018, Kiel, PDF

Abgeschlossene Projekte:

"Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik" (2017-2021)

Die Dissertation erscheint 2021/2022 in der Reihe Sprache und Wissen im de Gruyter-Verlag.

Projektrelevante Publikationen:

[i.V., 2021] Das laienlinguistische Konzept der Variation. Regional - funktional - sozial. In: Elisabeth Scherr & Arne Ziegler (Hrsg.): In Stadt und Land. Perspektiven variations- und soziolinguistischer Forschung. Linguistik Online. [peer reviewed]

[i.V., 2021] Sprachkonzepte in der Öffentlichkeit - Kognitive Repräsentationen von System und Gebrauch der deutschen Sprache. In: Toke Hoffmeister, Markus Hundt & Saskia Naths (Hrsg.): LaienWissenSprache. Konzepte, Anwendungsfelder und Perspektiven der Folk Linguistics im deutschsprachigen Raum. Berlin, Boston: De Gruyter.

[2020c] Der Laie als Experte. Mit wem haben wir es in der Wahrnehmungsdialektologie eigentlich zu tun? In: Niederdeutsches Wort 60. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths)

[2020b] Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Zur Repräsentation dialektologischen Wissens. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. Tübingen: Narr, 157-184.

[2020a] Subjektive Grammatikalitätstheorien. Entstehung, Verbreitung und forschungspraktische Konsequenzen. In: Deutsche Sprache 3/2020, 233-248. [peer reviewed]

[2019] Laien als Experten und Experten als Laien. Zur Problematik eines etablierten Begriffspaares. In: Yvonne Hettler, Andrea Kleene, Lars Vorberger (Hrsg.): Aktuelle Sprachvariationsforschung. Zugänge und Tendenzen. Linguistik Online 99/6, 151-174. [peer reviewed]

Tagungsorganisation

LaienWissenSprache5.09. - 7.09.2019 an der CAU Kiel

Nähere Informationen gibt es auf der Homepage der Tagung.

Ein Tagungsbericht ist erschienen: Henrik Schmidtke (2019): Internationale Fachtagung „LaienWissenSprache“ Kiel, 05.–07. September 2019. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 86/3, 331-338.

 

 

 

 

 

Vorträge (in Auswahl)

2021

[2021d] Vagheit - Differenz - Wirkung. Warum wir Laien (nicht) verstehen. 37. Romanistentag, 04.-07. Oktober 2021. Augsburg. [eingeladener Sektionsvortrag]

[2021c] Radikal-kognitive Wahrnehmungsdialektologie. Explikation eines Forschungsprogramms. 7. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), 23.-25. September 2021, Salzburg, Österreich.  (verlegt auf 07/2022)

[2021b] Kanon, Kontexte und Traditionen. Sprach- und literaturgeschichtliches Wissen linguistischer Laien. GGSG-Tagung 'Sprachgeschichte und Bildung', 20.-22. September 2021, Innsbruck, Österreich.

[2021a] Grundzüge einer kognitionslinguistisch ausgerichteten Laienlinguistik, 15. Juni 2021, Forschungskolloquium der Abteilung I: Germanistische Sprachwissenschaft (Prof. Alexander Ziem, Dr. habil. Simon Kasper), HHU Düsseldorf. [eingeladener Gastvortrag]

2020

[2020a] Folk Linguistics und Laienlinguistik - Programmatik und gesellschaftliche Relevanz., Europäisches Zentrum für Sprachwissenschaften, 21.01.2020, Heidelberg. [eingeladener Gastvortrag]

2019

[2019e] "Wenn das Zeuch net so schö is, dofür is einfach eine Zwangszeit" - Eine dialektale und semantische Analyse dreier ostfränkischer Aufnahmen aus dem Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten. Bayerisch-Österreichische Dialektologentagung (BÖDT), 07.-09.11.2019, Salzburg. [gemeinsam mit Verena Sauer]

[2019d] Sprache - Politik - Öffentlichkeit. Einführende Bemerkungen. Vortrag im Rahmen des Familienseminars "Sprache und Politik" der Akademie für OST-WEST Begegnungen e.V., 4.10.2019, Hannover. [eingeladener Gastvortrag]

[2019c] Sprachkonzepte in der Öffentlichkeit - Kognitive Repräsentationen von System und Gebrauch der deutschen Sprache. LaienWissenSprache, 05.-07.09.2019, Kiel.

[2019b] "wenn man schon wörter einbaut, die es nicht gibt, sollte man wenigstens darauf achten, dass die grammatik dadurch nicht zu schaden kommt" - Zur epistemisch-propositionalen Zuverlässigkeit von Grammatikalitätsäußerungen linguistischer Amateure. Was ist Grammatikalität?, 27.-29.06.2019, Bamberg.

[2019a] Frames und Variation(slinguistik). Zum Konzept Deutsche Sprache bei linguistischen Amateuren. Nachwuchskolloquium Sprachkontakt und -perzeption. Forschungsberichte zur Varietätendynamik in Deutschland und Österreich, 16.-18.05.2019, Kiel.

2018

[2018b] Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Versuch der Modellierung eines wahrnehmungsdialektologischen Wissensbegriffs. 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), 13.-15. September 2018, Marburg. 

[2018a] „Un jetz aufn deutschn Stroum asu ze fohrn...“ – Eindrücke aus bayerischen, thüringischen und schleswig-holsteinischen Aufnahmen des "Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten.“ 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD), 13.-15. September 2018, Marburg. [gemeinsam mit Verena Sauer]

2017 

[2017a] Laien als Experten und Experten als Laien. 8. Kolloquium Forum Sprachvariation der IGDD, 6. Nachwuchskolloquium VndS, 4.-6. Oktober 2017, Universität Hamburg

 

 

 

 

 

Publikationen

Monographien

[i. Vorb., 2022] Sprachwelten und Sprachwissen. Theorie und Praxis einer kognitiven Laienlinguistik. Berlin, Boston: De Gruyter. [= zugl. Dissertation. Philosophische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. 2021].

[i. Vorb., 2021] Wahrnehmungsdialektologie. Eine Einführung. (Germanistische Arbeitshefte 50). Berlin, Boston: De Gruyter. (gemeinsam mit Verena Sauer). Nähere Informationen gibt es auf der Website des Verlages.

Herausgeberschaften

[i. Ersch., 2021] Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven. Berlin, Boston: De Gruyter. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths)

Aufsätze

[i. Ersch., 2021] Das laienlinguistische Konzept der Variation. Regional - funktional - sozial. In: Elisabeth Scherr & Arne Ziegler (Hrsg.): In Stadt und Land. Perspektiven variations- und soziolinguistischer Forschung. Linguistik Online. [peer reviewed] (zur Publikation angenommen)

[i. Ersch., 2021] Sprachkonzepte in der Öffentlichkeit. Kognitive Repräsentationen der deutschen Sprache. In: Toke Hoffmeister, Markus Hundt & Saskia Naths (Hrsg.): Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven. Berlin, Boston: De Gruyter. (zur Publikation angenommen)

[i. Ersch., 2021] Theorien, Methoden und Domänen der Folk Linguistics im deutschsprachigen Raum. In: Toke Hoffmeister, Markus Hundt & Saskia Naths(Hrsg.): Laien, Wissen, Sprache. Theoretische, methodische und domänenspezifische Perspektiven. Berlin, Boston: De Gruyter. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths) (zur Publikation angenommen)

[2020d] Der Laie als Experte. Mit wem haben wir es in der Wahrnehmungsdialektologie eigentlich zu tun? Niederdeutsches Wort 60, 89-126. (gemeinsam mit Markus Hundt und Saskia Naths) [peer reviewed]

[2020c] "Un jetz aufn deutschen Stroum asu ze fohrn..." / "... dormit de Föihrer mit uns tofräden is". Charakteristika des Lautdenkmals reichsdeutscher Mundarten am Beispiel zweier Aufnahmen aus Bayern und Schleswig-Holstein. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. Tübingen: Narr, 285-314. (gemeinsam mit Verena Sauer)

[2020b] Die Aktivierung inaktiver Wissensbestände. Zur Repräsentation dialektologischen Wissens. In: Markus Hundt, Andrea Kleene, Albrecht Plewnia & Verena Sauer (Hrsg.): Regiolekte - objektive Sprachdaten und subjektive Wahrnehmung. Tübingen: Narr, 157-184.

[2020a] Subjektive Grammatikalitätstheorien. Entstehung, Verbreitung und forschungspraktische Konsequenzen. Deutsche Sprache 3/2020, 233-248. [peer reviewed]

[2019] Laien als Experten und Experten als Laien. Zur Problematik eines etablierten Begriffspaares. In: Yvonne Hettler, Andrea Kleene & Lars Vorberger (Hrsg.): Aktuelle Sprachvariationsforschung. Zugänge und Tendenzen. Linguistik Online 99 (6), 151-174. PDF [peer reviewed]

[2017] Der Einfluss der regionalen Herkunft auf das Dialektwissen linguistischer Laien. In: Markus Hundt, Nicole Palliwoda & Saskia Schröder (Hrsg.): Der deutsche Sprachraum aus der Sicht linguistischer Laien. Ergebnisse des Kieler DFG-Projekts. Berlin, New York: De Gruyter, 213-261. 

Rezensionen

[i. Vorb., 2021] Rezension zu Gerd Antos, Thomas Niehr und Jürgen Spitzmüller (Hrsg.): Handbuch Sprache im Urteil der Öffentlichkeit. Berlin, Boston: De Gruyter. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft.

[2018] Rezension zu: Wilhelm Köller (2016): Formen und Funktion der Negation. Untersuchungen zu den Erscheinungsweisen einer Sprachuniversalie. Berlin, Boston. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft 10/1-2, 33-39. (gemeinsam mit Verena Sauer). PDF

[2017] Rezension zu: Simone Burel (2015): "Identitätspositionierung der Dax-30-Unternehmen. Die sprachliche Konstruktion von Selbstbildern. (Sprache und Wissen, Bd. 21) Berlin, Boston. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft 9/1-2, 116-121. PDF

Varia

[2020] Einwurf "Zur Sprache kommen", Interview zum Thema Laienlinguistik geführt von Farah Claußen, unizeit 101, S. 9, PDF.

[2019] Interview zum Thema "Sprache der neuen Rechten", Bento, "Rechte Sprache: Wenn die sagen 'Kultur', dann weiß jeder, was gemeint ist", online abrufbar hier [letzter Aufruf 13.08.2019]

[2018] "Und ein Leem, ihr Leut!" - Sprachliche Vielfalt im Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten.", Posterpräsentation im Rahmen des Forschungstages "Vielfalt" des Collegium Philosophicum der CAU Kiel, 5.07.2018, Kiel, PDF