Deutsche Sprachwissenschaft

Ann-Katrin Nöhren, M.Ed.

Lehrbeauftragte

Leibnizstr. 8, R. 418
Telefon: +49 431 880-3271
noehren@germsem.uni-kiel.de

Sprechstunde

Freitag, 13:30-14:30 Uhr

 

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Lehre

Institution

Semester

Art der LV

Titel der LV

SWS

CAU Kiel

SoSe 2019

 

WS 2019/20

PS

PS

PS

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

Kognitive Linguistik

Einführung in die deutsche Sprachwissenschaft

2

2

2

HHU Düsseldorf

SoSe 2019

WS 2019/20

PS

ES

Kognitive Linguistik

Einführungsseminar 1: Einführung in die

Germanistische Sprachwissenschaft

2

2

Forschungsinteressen

  • Konstruktionsgrammatik (insb. sprachgebrauchsbasierte Ansätze)
  • Kognitive Linguistik (insb. Frame-Semantik und kognitive Metapherntheorie)
  • Partikelverben
  • Diskurslinguistik

Wissenschaftlicher Werdegang

  • 02/2020 Auszeichnung mit dem Preis der Philosophischen Fakultät der CAU Kiel für herausragende Abschlussarbeiten im Jahr 2019

  • Seit 10/2019 Lehrbeauftragte, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel

  • Seit 05/2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für germanistische Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Alexander Ziem), HHU Düsseldorf

  • 04/2019-10/2019 Wissenschaftiche Mitarbeiterin, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel

  • 06/2018-04/2019 Wissenschaftliche Hilfskraft, Professur für deutsche Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Markus Hundt), CAU Kiel

  • 01/2016-03/2018 Redaktionsleitung der Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft (ZRS), CAU Kiel

  • 10/2016-02/2019 Studium Deutsch und Wirtschaft/Politik (Master of Education, M.Ed.), CAU Kiel

  • 10/2013-09/2016 Studium Deutsch und Wirtschaft/Politik (Bachelor of Arts, B.A.), CAU Kiel

 

Mitgliedschaften:

Deutsche Gesellschaft für Kognitive Linguistik

Aktuelle Projekte

Conference Towards a multilingual constructicon: issues, approaches, perspectives December 4-6 2019, Düsseldorf

The conference offers a forum in which internationally leading linguists in the field of construction grammar / language technology come together in order to break new ground in creating a digital language resource in the form of a FrameNet and Constructicon, both on a monolingual and a multilingual basis. Empirically, the overall aim is to systematically capture both grammar and lexicon on a par as rich resources of meaningful concepts (“frames”, “constructions”) and to document and compare them across languages. With a special focus on multilingual issues, the conference brings together researchers who are currently involved in developing repositories of grammatical constructions and frames in order to explore and refine the design of a multilingual resource in methodological, application-related and computational terms. It is hosted by the German FrameNet & Constructicon project (www.german-constructicon.de), located at the University of Düsseldorf.

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Tagung Konstruktionsgrammatik germanischer Sprachen 25. und 26. März 2020, Dresden

Gebrauchsbasierte Konstruktionsgrammatiken stehen heute vor zahlreichen Herausforderungen, die interdisziplinärer Verständigung und Aushandlung in besonderem Maße bedürfen. So wurde in den letzten Jahren besonders deutlich, dass bei der Beschreibung von Konstruktionen und Konstruktionsnetzwerken bspw. Aspekte wie Sprachnormorientierung, Konstruktionswandel, spezifischer Gebrauch in Kommunikationsdomänen, Varietäten und/oder in Sprachkontaktsituationen besonders zu berücksichtigen sind. Zum anderen zeigten zahlreiche Studien, dass die Reichweite des Konstruktionsbegriffs in Relation zu Mustern und Schemata, die adäquate Analyse von Bedeutungs- und Formseite von Konstruktionen und damit verbunden die (terminologische) Kategorisierung von Konstruktionen Gegenstände von Diskussionen sind.

Die Tagung “Konstruktionsgrammatik germanischer Sprachen” nimmt zum einen diese Fragen der Forschungsgemeinschaft auf und führt Forscher·innen zusammen, die sich den germanischen Sprachen als Gegenstand widmen, um einige der aufgeworfenen Problemstellungen im interdisziplinären Umfeld diskutieren zu können.

Zum anderen ist ein zentrales Ziel der Tagung, 32 Jahre nach Fillmore/Kay/O'Connor (1988), 25 Jahre nach Goldberg (1995) und zehn Jahre nach der ersten germanistisch-linguistischen Tagung zur Konstruktionsgrammatik 2010 in Kiel eine kritische Bilanz zu ziehen.

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Projektmitarbeiterin German Frames and Constructions HHU Düsseldorf (Projektleitung Prof. Dr. Alexander Ziem)

In den letzten Jahren sind für verschiedene Sprachen (Englisch, Schwedisch, Brasilianisches Portugiesisch, Japanisch, Deutsch) linguistische Repositorien zur systematischen Beschreibung von lexikalischen und grammatischen Strukturen einer Sprache entstanden. Der Prototyp ist das Berkeley FrameNet, eine Datenbank miteinander verbundener Konzepte (Frames) fürs Englische fürs brasilianische Portugiesisch vgl. das FrameNet Brasil . In jüngster Zeit werden analog dazu so genannte Konstruktika entwickelt. Ein Konstruktikon ist eine strukturierte Datenbank empirisch erfasster grammatischer Konstruktionen (Form-Bedeutungspaare unterschiedlichen Abstraktionsgrades), in der sprachliche Besonderheiten einzelner Konstruktionen wie auch Beziehungen zu benachbarten Konstruktionen dokumentiert werden (vgl. etwa fürs braslianische Portugiesisch vgl. das FrameNet Brasil).

Bislang sind die verschiedenen FrameNet-Datenbanken stark von der englischsprachigen Vorlage, dem Berkeley FrameNet geprägt (so etwa bei der Auswahl der Definition oder der Benennung von Frames). Obwohl es bereits einige Untersuchungen zu sprach- und kulturbedingten Abweichungen von nicht-englischsprachigen FrameNets und Konstruktika gibt (Ziem 2014), bleiben viele methodologische Grundlagen im Zusammenhang mit Mehrsprachigkeit und FrameNets bzw. Konstruktika bislang unbeantwortet. In dem Projekt sollen diese methodologischen Herausforderungen aus drei Perspektiven angegangen werden:
 

  1. Aus einer kontrastiven Perspektive sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Konstruktionen bzw. Frames im Brasilianisch-Portugiesischen und Deutschen herausgearbeitet werden.
  2. Die translatorische Perspektive untersucht auf der Basis der durch kontrastive Analysen gewonnenen Kenntnisse die Wechselwirkung zwischen Frames und Konstruktionen in verschiedenen Sprachen, wobei der Fokus auf der schriftlichen Übersetzung liegt.
  3. Die technische Perspektive befasst sich mit den infrastrukturellen Rahmenbedingungen, unter denen Sprachdaten für einen Sprachvergleich auf der Ebene von Frames und Konstruktionen erstellt werden sollen; konkret sollen die technischen Voraussetzungen zur multilingualen Verknüpfung der verschiedenen Ressourcen geschaffen werden.

Vorträge

2020

"Das Zusammenspiel von Konstruktionen, konzeptuellen Metaphern und Frames: Grundlegung für eine multidimensionale Theorie der Konstruktionsbedeutungen.", Konstruktionsgrammatik gemanischer Sprachen (KxG2020), 25.-26. März 2020, Dresden

"Zur konzeptuellen Arbeitsteilung von Konstruktionen, Metaphern und Frames - Die Fallstudie.", Forschungskolloquium HHU

 

2019

"Combining Frames and Constructions - Double Particle Verbs and the German Constructicon.", Towards a Mulilingual Constructicon: Issues, Approaches, Perspectives, 4.-6. Dezember 2019, Düsseldorf (gemeinsam mit Alexander Ziem, Sascha Michel & Alexander Willich)

"Bauern ernten Kartoffeln. Warum ernten sie kein Lob? - Wie Konstruktionen, konzeptuelle Metaphern und Frames zusammenarbeiten: Grundlegung für eine multidimensionale Theorie der Konstruktionsbedeutungen.", Forschungskolloqium CAU Kiel

 

2018

"Partikelverbkonstruktionen mit rum im gesprochenen Deutsch. Eine korpusbasierte Untersuchung mit konstruktionsgrammatischem Erkenntnisinteresse und grammatiktheoretischen Perspektivierungen.", Forschungskolloquium CAU Kiel

"Linguistische Forschungsperspektiven auf die Jodel-App", Forschungskolloquium CAU Kiel

 

2017 

"Rezension zu: Britta Wendelstein (2016): Gesprochene Sprache im Vorfeld der Alzheimer Demenz: Linguistische Analysen im Verlauf von präklinischen Stadien bis zur leichten Demenz. Heidelberg: Universitätsverlag Winter", Forschungskolloquium CAU Kiel

Publikationen

(i.V.) Partikelverbkonstruktionen mit rum im gesprochenen Deutsch. Eine korpusbasierte Untersuchung mit konstruktionsgrammatischem Erkenntnisinteresse und grammatiktheoretischen Perspektivierungen. (Zugleich Masterarbeit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)