Ältere Deutsche Literatur

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Tagung "Mediävistik intersektional. Forschungsansätze- und konzepte in interdisziplinärer Annährung" am 23. und 24 Januar in Kiel in Kooperation mit der Professur für Geschichte des frühen und hohen Mittelalters sowie für Historische Grundwissenschaften

Untersuchungen zum wechselseitigen Zusammenwirken von verschiedenen Konstruktionen sozialer Ungleichheit haben sich unter dem Terminus der Intersektionalitätsanalyse als Forschungsparadigma etabliert. Dennoch bleiben interdisziplinäre, spezifisch mediävistisch ausgerichtete Fachtagungen bislang die Ausnahme. Inwiefern lassen sich gesellschaftlich wirkmächtige Hierarchisierungen, Diskriminierungen und Privilegierungen über intersektionale Zusammenhänge differenzierter erklären? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Gesellschaft und Literatur im Hinblick auf ihren Umgang mit und der Anwendbarkeit von Kategorisierungen wie der klassischen Trias race/class/gender? Wo liegen Chancen und Möglichkeiten des Ansatzes für die Mediävistik, wo ist mit Grenzen und Problemstellungen zu rechnen? 

Die Veranstaltung soll jungen Forscher*innen ein Forum bieten, in dem sie ihre Projekte sichtbar machen und diskutieren können, um sich so untereinander zu vernetzen und den Ansatz in den historisch arbeitenden Fächern weiter zu etablieren. Dazu ist ein Dialog zwischen den mediävistischen Arbeistbereichen wie z.B. der Germanistik, Geschichte, Romanistik und Skandinavistik angestrebt. Als externe Gäste konnten bereits Cordelia Heß (Greifswald), Andreas Kraß (Berlin), Susanne Schul (Kassel) und Kristin Skottki (Bayreuth) gewonnen werden.